Performance und Sicherheit für unternehmenskritische Anforderungen

PDAP unterstützt die neueste Version des Datenbank-Flaggschiffs von Microsoft  – den SQL Server 2019. Sollten Sie sich also bereits mit der Aktualisierung Ihrer Infrastruktur beschäftigen, können Sie also beruhigt die neueste Version einplanen.

Der SQL Server 2008 hat ja bereits sein Support-Ende erreicht. Bei SQL Server 2012 sind Sie mit dem Service Pack 4, noch bis Juni 2022 auf der sicheren Seite.

Allerdings bringt der SQL Server in seiner neuesten Version, natürlich vor allem auch praktische Vorteile, auf die wir in diesem Beitrag kurz, auch in Bezug auf PDAP eingehen wollen.

Beim SQL Server haben Sie mit der neuen Version wieder einen Performance Gewinn zu erwarten. Erreicht wird dies u. a.durch eine weiter verbesserte Indexverwaltung und Abfrage-Optimierung.

Gerade im PDAP-Management View, der auf der systemübergreifenden Reporting Plattform, den SQL Server Reporting Services aufbaut, profitieren Sie von neuen Möglichkeiten für eine verbesserte Zusammenarbeit. Bereits mit der Version 2016 wurde ja bereits die neue responsive Management Oberfläche eingeführt, die die Darstellung der Berichte und Oberflächen auf allen modernen Browsern, inkl. mobilen Endgeräten ermöglicht.

Nun gitb es zudem die Möglichkeit Alternativtexte bei Berichtselementen einzutragen die z.B. von Sprachausgabe Funktionen in Ihrem Browser erkannt werden können.

Unter dem Stichwort Perspektive und Zusammenarbeit können Sie Kommentare für Berichte im Management View mit anderen Benutzern teilen und diese auch für eigene Anlagen nutzen, die Sie zusätzlich hochladen.


Aktive Zusammenarbeit mit Kommentaren
Aktive Kommunikation mit Antworten

Komponenten zur unternehmenskritischen Sicherheit bilden aber den besonderen Schwerpunkt der neuen Version. So bleiben Sie nachhaltig auf der sicheren Seite, auch im Hinblick auf die kommende ePrivacy Verordnung, die die aktuellen Regelungen der DSVO in den kommenden Jahren nochmals erweitern wird. 

Hierzu einige Beispiele: Die transparente Datenbankverschlüsselung (Transparent Data Encryption – TDE) unterstützt jetzt auch die SSRS-Katalogdatenbank, also die Datenbasis für den PDAP Management View. Das ist besonders interessant, wenn Sie das Portal neben PDAP auch für den Zugriff auf die anderen Datenbanken in Ihrem Unternehmen, also systemübergreifend für gemeinsame Auswertungen nutzen. Damit erhalten alle weiteren angebundenen Datenquellen zusätzliche Sicherheit.

Die Funktion Always Encrypted mit Secure Enclaves bietet aktuell den höchsten Sicherheitsstandard. Zu verstehen ist das folgendermaßen. Es werden speziell gesicherte Prozessräume im Server verwendet – die sog. Enklaven, in denen die Verarbeitung der Daten stattfindet. Das Besondere hierbei ist, es erfolgt keinerlei Verschiebung der Daten mehr – auch nicht für die Verschlüsselung, aus dem speziell gesicherten Datenbank – Prozess heraus. Auf die ausgeführten Operationen haben also im Zweifelsfall weder Administratoren noch  Debug-Prozesse die Möglichkeit Zugriff zugriff zu erlangen.

PDAP ist getestet und vorbereitet für  SQL-Server 20.19. Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder sich für ein Upgrade auf SQL-Server 2019 interessieren, um Ihre bestehende Datenbank Plattform auf den neuesten Stand heben, kontaktieren Sie uns gerne, um die Migration Ihrer System abzustimmen.

Die Beschreibungen zum Thema finden Sie wie gewohnt auch auf der PDAP Homepage:

PDAP IT-Strategie –  Ready for SQL Server 2019 – mehr Performance und Sicherheit für unternehmenskritische Anforderungen.

Es gibt manchmal Situationen den es vorkommen kann, dass die Anwendung langsamer reagiert als erwartet. Zum einen, wenn der Netzwerkzugriff auf einen externen Server, z.B. für direkte Datenbankzugriffe an entfernten Standorten genutzt wird – z.B. im Ausland mit geringer Bandbreite. Auch bei leistungsschwächeren Rechnern bei Zugriffen über TeamViewer oder ähnliche andere Fernwartungssoftware kann es zu Geschwindigkeitseinbußen kommen. Hierfür gibt es 2 Einstellungen in den lokalen Programm-Optionen, die hier helfen können.
Welche einfachen Möglichkeiten Sie nutzten können, um eine Geschwindigkeitsverbesserung zu erzielen, erfahren Sie hier.

Interaktives browserbasierendes Maßnahmenlenkungs- und Nachverfolgunssystem

Generell ist für die meisten Personen des Unternehmens eine gemeinsame, browserbasierte Plattform nützlich, über die Maßnahmen schnell erfasst, der aktuelle Stand der Maßnahmenpläne jederzeit einsehbar und Abteilungs- und Standortübergreifend auswertbar sind. Über ein Reminder System sorgt das System dann zusätzlich dafür, dass Verantwortlichkeiten nachverfolgt und Termine nicht vergessen werden können. Bei Bedarf kann das Maßnahmenmanagement Bereichs- und systemübergreifend mit anderen Modulen unter einem ganzheitlichen Ansatz verknüpft werden.

Funktionsüberblick

  • Maßnahmen für Kunden, Lieferanten und interne Vorgänge verwalten
  • Persönliches Aufgaben-Dashboard
  • Eigene Aufgabenlisten für Bearbeiter und Bestätigungsverantwortliche
  • Automatischer Erinnerungsdienst für Termine
  • Auswertung zur Performance für Abteilungen und Standorte
  • Auswertung von geplanten und tatsächlichen Kosten
  • Auswertung der Laufzeiten im Gantt-Diagramm
  • Nachverfolgung von Prüfaufträgen im Maßnahmenmanagement nach (ISO IATF 16949) Anforderungen

Hier finden Sie die interaktive Click-Präsentation: Massnahmenmanagement-Cockpit

Die ausführliche Beschreibung zu den Funktionen der Lösung finden Sie hier:

PDAP7.5 Maßnahmenplan und Aufgabenmanagement.pdf

Weiterführende Informationen zur Nachverfolgung von Prüfaufträgen finden Sie hier:

Als Systemreaktion beim Auftreten von Eingriffsgrenzen-Verletzungen an Merkmalen in Prüfaufträgen, werden Fälle kommentiert und Maßnahmen eingeleitet. Diese Anforderung wird über die Kennzeichnungspflicht in der Prüfanweisung zum Merkmal, sowie dann weiterführend im Maßnahmenmanagement und den internen Reklamationsprozessen abgebildet. Der folgende Artikel beschreibt alle Systemabläufe in PDAP.

PDAP7.5 Nachverfolgung von Prüfaufträgen im Maßnahmenmanagement.pdf