Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und ein Film sagt mehr als tausend Bilder….

Medien in der Prüfplanung

Anstelle der Bemerkungsfenster, die automatisch bei der Prüfung von Merkmalen aus den Prüfanweisungen angezeigt werden, können Sie nun auch Mediendateien zu einer Merkmalsprüfung starten. Diese werden aus dem Anlagenordner der Prüfanweisungen gestartet. Somit können auch Video-Dateien gezeigt werden, die die Prüfverfahren darstellen. Zum Beispiel könnte bei der Prüfung auf Dellen automatisch ein Video mit der Erklärung zur Anwendung des Streifentests gestartet werden.

Auch das Einbinden von zusätzlichen Tools und Addons bei bestimmten Merkmalsanforderungen kann mit relativ überschaubaren Aufwand umgesetzt werden.

Im Folgenden finden Sie den Beispielablauf, wie PDAP zur Prüfanweisung für einen Motortest eine entsprechende Video Datei automatisch starten kann.

Wir zeigen Ihnen gerne mehr auf der Fachtagung am 28. August in den Lübecker Media Docks.
Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie neben einer Anmeldemöglichkeit hier

Anwendung:
Im Rahmen der Prüfplanung können Sie zu den einzelnen Prüfanweisungen jeweils einen Anlagenordner nutzen, in dem Sie wichtige zusätzliche Dokumente und Dateien zu den Prüfvorgängen ablegen können.
(Falls der Anlagen-Button nicht anzeigt wird, ist wahrscheinlich keine entsprechende Anlagen Freigabe bei Ihnen im Netzwerk eingerichtet. Weitere Infos dazu finden Sie unter dem Artikel Anlagenverwaltung.

Erstellen eines Startordners für die Medienanzeige im Prüfauftrag zum Merkmal

In dem Anlangen Ordner der Prüfanweisungen wird der Ordner run erstellt. Die erste Datei die in diesem Ordner von PDAP gefunden wird, wird bei Prüfstart des Merkmals in einem Prüfauftrag von PDAP automatisch aufgerufen.

Prüfplanung für den Motortest

Prüfanweisung mit Anlagenordner und Mediendatei im run-Ordner
Prüfauftrag für den Motortest
Start des Auftrags
Beginn der Prüfung
Bei Prüfung des Merkmals wird die Mediendatei automatisch von PDAP gestartet
Einbinden von Medien bei der Merkmalsprüfung
Anhand dieses Beispiels erscheint automatisch ein Video für die Durchführung der Erkennung von Dellen mit dem Streifentest


Rückverfolgbarkeit in Prüfaufträgen mit Seriennummern verbessern
Rückverfolgbarkeit in Prüfaufträgen mit Seriennummern verbessern

Sie können beim Prüfen von Aufträgen in PDAP zu jedem Auftrag eine Liste von Seriennummern pflegen. Dies ist z.B. bei Wareneingangsprüfungen interessant, wenn die Lieferanten zusammen mit der Ware eine Liste von Seriennummern mitgeben, die zusammen mit den Prüfergebnissen innerhalb des CAQ-Systems dokumentiert werden.

Pflege der Seriennummern in Prüfaufträgen

Für die Pflege von Seriennummern bei Prüfaufträge gibt es in PDAP zwei Möglichkeiten. Die manuelle Erfassung über einen Dialog bei Start des Prüfauftrages oder der automatische Import aus Word Formularen, die der Lieferant bereits selbst ausfüllen kann und Ihnen zusammen mit der Ware übermittelt.  

Manuelle Eingabe der Seriennummern

Diese Möglichkeit steht out of the box in PDAP bereit. Beim Start eines Prüfauftrages rufen Sie über das Prüfen-Menü den Dialog für die Seriennummern auf und geben die Liste manuell ein.

Start eines Prüfauftrages in PDAP

Eingabe der manuellen Liste der Seriennummern bei Start der Prüfung

Seriennummernliste automatisch aus Word importieren

Per Addon können Sie auch Listen von Seriennummern inkl. Der zugehörigen Aufträge aus einem Word-Formular importierten. In dem Fall können Sie dem Lieferanten die Word-Vorlage zur Verfügung stellten und dieser verwendet sie für die Eingabe der Seriennummern zur Lieferung. Damit entfällt die Aufgabe, die Listen manuell übertragen zu müssen, bei der Prüfung jedes Auftrags in PDAP. Das Word-Dokument kann dazu im Vorfeld in PDAP,  basierend auf der Vorlage, für jeden Artikel individuell aus den Stammdaten erstellt werden. Es erhält von PDAP einen eingebetteten Hyperlink (Q-Link) über den PDAP später, wenn Sie das Dokument vom Lieferanten ausgefüllt zurückerhalten, direkt den passenden Auftrag generiert und die Seriennummern importiert. Damit entfällt also auch das zusätzlichen Anlegen und suchen der zum Dokument passenden Prüfaufträge im CAQ.


Auftrag und Seriennummern aus Word-Dokument per Hyperlink automatisch einlesen lassen

PDAP zeigt den Artikel an und bietet an die Daten aus dem Dokument einzulesen

PDAP zeigt eine Bestätigung an wenn der Auftrag erfolgreich eingelesen wurde

Auswertung von Seriennummern zu Prüfaufträgen

Innerhalb der Prüfauftragsauswertung kann nach den Seriennummern optional gefiltert werden, um zu diesen genau die zugehörigen Aufträge im CAQ-System identifizieren zu können. Für eine diesbezügliche  Auswertung muss in den Filterbedingungen immer zunächst das Erzeugnis bestimmt, damit der Filter für die Seriennummernangabe aktiv wird. Danach können Sie entweder nach vollständigen Seriennummern oder auch nach Teilübereinstimmungen filtern. Z.B. würde die Filtereingabe 00101, alle Aufträge nach diesem Muster, in der Auswertung auflisten:


Angabe der notwendigen Auswertungsfilter für eine Suche nach Seriennummern

Beispiel einer möglichen Ergebnisliste für Seriennummern nach dem Fehlereintrag 00101:

00101-258-441
00101-258-442
00101-258-443
00101-258-444
00101-258-445


Ergebnisse in der Prüfauftragsauswertung

Artikel als PDF-Download:

rollierenden AFG-Prüfung mit Mustern
rollierenden AFG-Prüfung mit Mustern

Bei der rollierenden Auftragsfreigabeprüfung kurz AFG, können Sie in der Prüfplanung Musternummern nach einem vorgegegeben Rythmus verwenden. Die Musternummern werden dann auch in diesem Rhythmus in den Prüfaufträgen bei der Werteerfassung abgefragt bis alle Nummern des Intervalls angegeben sind. Das funktioniert ähnlich wie bei der Nesterprüfung, in der die einzelnen Kavitäten eines Werkzeugs im Prüfauftrag abgefragt werden. Allerdings ist es bei der Musterprüfung so, dass zusätzlich eine automatische Rollierung auf Basis der angegebenen Gesamtzahl an Mustern zusammen mit dem Rhythmus bzw. Intervall angewendet wird. Somit wird automatisch beim Starten des nächsten Auftrages mit der gleichen Auftragsnummer bei gleichem Teil, dann die nächste folgende Muster Nummer als Startwert verwendet.

Tabelle der Musternummern nach festgelegtem rollierendem Rhythmus
Tabelle der Musternummern nach festgelegtem rollierendem Rhythmus

PDAP bietet die rollierende Musterprüfung zur Auftragsfreigabe als Addon zum SPC-Modul an. Die Beschreibung zur Anwendung finden Sie hier als PDF.

SPC Merkmalvarianten

Dieses Verfahrens ermöglicht Ihnen die Erweiterung des Prüfplanungskonzeptes in PDAP mit einem dynamischen Prüfplankonzept, das sich so auf der Basis von Teile- oder Familienprüfplänenbisher bisher nicht darstellen ließ.

Es bedeutet die Vereinfachung von Prüfvorgaben für Artikelprüfungen mit hoher Varianz. Die Prüfrelevanz von Merkmalen wird dabei mittels Bedingungen aufgrund von allgemeinen Gruppenmerkmalen gebildet, die die prinzipiellen Merkmalsbeschreibungen der Artikel oder Erzeugnisse bilden.

Ob und wann eines dieser Merkmale dann bei einer bestimmten Artikelvariante für einen Prüfauftrag relevant wird, hängt von den angegebenen Bedingungen ab, die sich auf die Ausprägung der konkreten Merkmal- oder Artikeleigenschaften beziehen. Das kann z.B. der Sollwert, die Spezifikation oder auch ein bestimmter Bestandteiltext der Erzeugnis-Kennzeichnung sein.

Bei elektrischen Bauteilen kann z.B. die Art der Spannung mit der Bedingung „größer 25 Volt“ versehen werden, um eine Prüfrelevanz bei diesem Artikel zu erreichen.

Insbesondere bei einer Schnittstellen-Kopplung, die neben den Artikelstammdaten auch die Merkmallisten berücksichtigt, läßt sich die Administration der Prüfabläufe besonders vereinfachen und es ergeben sich deutliche Vorteile gegenüber reinen Familien- oder Teileprüfplänen.
Weitere Informationen zum Umgang mit der Variantenprüfung in PDAP finden Sie hier.

Wir bieten das Verfahren zur dynamischen Prüfsteuerung mit varianten Merkmalen, als Addon für das SPC-Modul an.
Sprechen Sie uns bei Interesse gerne an.

„Inspection Streamlined Risk Assessment“

Rückkopplungen zwischen Prozess- und Produktplanung, sowie der laufenden Fertigungsprüfung und Rückmeldungen aus dem Gewährleistungsmanagement in einem konstruktiven Austauschprozess.

Vorteile und Möglichkeiten
• Automatische Herleitung der FMEA zur Prozessbegleitung
• Automatische Risikobetrachtung aller Prüfmerkmale aus der SPC
• Verknüpfung mit 8D-Reporten aus dem Gewährleistungsmanagement
• Risiko Matrix nach Produktgruppen, Produkten oder insgesamt
• Auftreten/Bedeutung (AB), Entdeckung/Bedeutung (EB), Auftreten/Entdeckung (AE)
• Getrennt einstellbare Risikobereiche
• 3D – Risiko Matrix Dashboard mit Gesamtübersicht
• Möglichkeit zur kontinuierlichen automatischen Prozessrisiko-Bewertung
• Einleiten von Maßnahmen bei kritischen Risikobereichen
• Automatischer Reminder beim Erreichen von Warn- und kritischen Risikobereichen

Ausführliche Beschreibung der Funktionsweise anhand mit integrierter Prozessbegleitung:

Automatisches Top Ranking Artikel-Kennwerte

Dieses Verfahren ermöglicht die Auflistung der Top-Liste der Artikel mit den niedrigsten Cpk-Werten aus den fertigungsbegleitenden Prüfung innerhalb der browser-basierten Management View Plattform. Die Kennwerte können nach Warn- und Zielwert farblich gekennzeichnet werden. Dazu kann z.B. ein Wert von 1,33 für die gelbe Grenze und 1,67 für den grünen Bereich vorgegeben werden. Der Zeitraum kann beliebig vorgegeben werden und ist per Voreinstellung auf die laufende Fertigung der letzten 2 Jahre vorgegeben. Auch der Betrachtungsbereich der Cpk-Werte kann über ein Fenster eingeschränkt werden. Dies ist nützlich wenn z.B. erst bestimmte Werten in die SPC einfließen sollen oder man die besten Artikel aus der Betrachtung ausschließen möchte, um eine kompaktere Darstellung zu erhalten.