Auswertung mit PDAP

In dem Ranking Bericht können Sie die Top Fehler nach Ursachencodes darstellen. Ausgehend von der Auswertung der Reklamationsanzahl nach Listendarstellung, kommen alle dort eingestellten Filter zur Anwendung – z.B. für den Zeitraum oder die Einschränkung auf bestimmte, Artikel, Kunden oder Lieferanten.

Listenauswertung nach Anzahl der Reklamationen

Bei der Berichterstellung wird die Vorlage – Top-Auswertung der Ursachencodes verwendet. Diese finden Sie unten auf dieser Seite zum Download. ( Ebenso die notwendige Datenbankprozedur für de Aufbereitung der Daten.)

Auswertung der Fehler nach Ursachencodes

Beim Start des Berichts erscheint ein Dialog, der nach der Top-Anzahl fragt die berücksichtigt werden soll – hierdurch wird bestimmt wie viele Fehler in dem Ranking aufgeführt werden, also z.B. Top 10 oder Top 5. Außerdem kann eine Einschränkung nach dem Ursachencodes vorgeben werden also z.B. „P“, um speziell die prozessbezogenen Ursachen auszuwerten. Wird die Angabe ausgelassen, werden hingegen alle Fehlercodes in dem Ranking berücksichtigt.

Die Auswertung zeigt dann das Balkendiagramm nach Pareto an. Das beutetet, es werden von links nach rechts absteigend die größten Fehleraufkommen aufgeführt. Jeder Balken hat eine fortlaufende Nummer, die als Referenz in der unter dem Diagramm darstellten Tabellen referenziert wird und die Details zu dem Balken anzeigt. Dazu gehören die betroffene Fehlerbeschreibungen, sowie die aufgetretene Anzahl, die der Höhe des Balkens entspricht und die enthaltenen Ursachenbeschreibungen.

Parameter für die Auswertung
Top Auswertungsbericht

Downloads: https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2016/03/PDAP7_5_TopRekFUrsachenCodes.sql

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2016/03/Top-Auswertung_Ursachencodes.QR2

Auswertung mit PDAP
Analyse und Auswertung mit PDAP

Bisher wurde bei der Auswertung nach Anzahl der Reklamationen, bei der Fehleranzahl immer die eingetragene reklamierte Menge ausgegeben. Sofern der ppm-Filter gesetzt wurde, wurden zwar nur die Reklamationen berücksichtigt, zu denen ppm-Fehler gekennzeichnet worden sind. Allerdings wurde auch hier nur die reklamierte Menge ausgewertet. Nun kann die Auswertung durch 2 Filter flexibel gestaltet werden. Mit dem Filter „Fehleranzahl“, kann im Balkendiagramm, der Bezug von der reklamierten Menge auf die Fehleranzahl gelegt werden, wobei bei Bedarf durch den Filter „ppm-Fehleranzahl“ auch alleine die ppm-relevanten Fehlermengen zur Darstellung kommen können. Die Listendarstellung fügt außerdem als weiter Spalte, neben der reklamierten Menge auch die Fehlranzahl in die Tabelle mit ein. Diese orientiert sich dann, basierend auf dem Filter, an der gesamten Fehleranzahl oder nur an der ppm bezogenen Anzahl.

Die folgenden Abschnitte zeigen die Zusammenhänge anhand von Beispielen.

Einblenden der Option für die Auswertung Anzahl als Anzahl der ppm-gekennzeichneten Fehler anstelle reklamierter Menge

Einblenden des Filters über das lokalen Menü und den Punkt „Elemente einblenden“

Filter für den Bezug auf die Fehleranzahl aktivieren

Nachdem die Einstellung „Fehleranzahl“ als Filter zur Verfügung steht, ergeben sich die folgenden Auswertungsmöglichkeiten die hier am Beispiel darstellt sind.

Auswertung Anzahl der Reklamationen

Die Auswertung nach der Anzahl der Reklamationen im Diagramm ohne die Filter ppm-Auswahl oder Fehleranzahl zeigt die Anzahl der Reklamationsmenge aus den Stammdaten der Reklamationen an. Die Liste, die sich per Doppelklick auf einen Balken dazu öffnen lässt, zeigt zusätzlich zur Spalte mit den reklamierten Mengen, die Spalte mit der Summe aus den Reklamationsfehlern an.

Auswertung der Anzahl der Reklamationen ohne Berücksichtigung von ppm oder Fehleranzahl


Die Balkenhöhe zeigt die reklamierten Mengen, in den Listen werden reklamierte Menge und Fehleranzahl angezeigt.

Auswertung Anzahl der Reklamationen mit ppm-Ausfall

Wird die ppm-Kennzeichnung als Filter gesetzt, werden nur die Reklamationen berücksichtigt, die Fehler mit ppm-Kennzeichnung beinhalten.

ppm-Kennzeichnung als Filter der Auswertung

Auswertung Anzahl der Reklamationsfehler

Wenn der Filter nach Fehleranzahl gesetzt wird, wird die Referenz auf die Fehleranzahl, für die Balkenhöhe gesetzt. Bei Aufruf der zu einem Balken gehörenden Liste der Reklamationen (per Doppelklick auf einen Balken) zeigt die Tabelle die Fehleranzahl in einer eigenen Spalte neben der reklamierten Menge an. Die Fehleranzahl berücksichtigt alle Reklamationsfehler, egal ob ppm-gekennzeichnet oder nicht.

Auswertung der Fehleranzahl in Diagramm und Liste

Auswertung Anzahl der Reklamationsfehler mit ppm-Ausfall

Im Diagramm wird bei zusätzlich gesetztem ppm-Filter für die Referenz auf die Fehleranzahl, die Balkenhöhe nur aus der Summe der Reklamationsfehler errechnet, die eine ppm-Kennzeichnung haben. Bei Aufruf der zu einem Balken gehörenden Liste der Reklamationen per Doppelklick auf einen Balken, zeigt die Tabelle die Fehleranzahl aus den ppm-Kennzeichnungen l in einer eigenen Spalte neben der reklamierten Menge an. Die Fehleranzahl berücksichtigt nur Reklamationsfehler, die ppm-gekennzeichnet sind.

Auswertung der Fehleranzahl mit ppm-Relevanz
PDAP Listenpflege
PDAP Listenpflege

Laut allgemeinen Richtlinien soll jede Reklamation genau ein Erzeugnis enthalten. In der Praxis werden aber häufiger davon abweichend auch mehrere Erzeugnisse mit einem Reklamationsvorgang abgewickelt. Im PDAP7 Reklamationsmanagement gibt es dazu die Möglichkeit neben dem bestehen Erzeugnis-Eintrag (Haupteintrag zur Lieferung z.B.), der Reklamation zusätzlich eine Liste mit weiteren Erzeugnissen zuweisen zu können.

Batchreklamationen in PDAP erlauben

Um die Erzeugnisliste erstmalig verwenden zu können, ist dem Einstellungsdialog der Reklamationsverwaltung die Option „Erzeugnisliste zulassen“ zu setzten.

Erzeugnisliste aufrufen

Durch diesen lässt sich die List der zur Reklamation zusätzlich zugewiesenen Erzeugnisse verwalten. Über die Schalterleiste, im oberen rechten Bereich des Formulars lassen sich die Aktionen „Hinzufügen von Erzeugnissen, Aufruf der Stammdaten des Erzeugnisses zur aktuell selektierten Zeile, Löschen der Erzeugnisverbindung“ ausführen. Die Schalter sind allerdings nur dann aktiv, wenn sich die zugrundeliegende Reklamation im Bearbeitungsmodus befindet.

Erzeugnisliste pflegen

Sofern Sie eine Reklamation duplizieren (gilt auch für alle weiteren Duplikate, für den Fall dass die Einstellung für Mehrfachduplikationen bei den Reklamationseinstellungen gesetzt wurde), wir die Liste der zugewiesenen Erzeugnisse ebenfalls hierbei berücksichtigt. Sollten Sie dies nicht wünschen, rufen Sie die Liste anschließend aus der neu erstellten Reklamation auf, betätigen dann die Tastenkombination STRG+A, um alle Datensätze auszuwählen, Anschließend können Sie entweder den Schalter zum Entfernen klicken oder alternativ die Taste STRG+ENTF betätigen. Auf diese Weise können Sie die Liste am schnellsten leeren.

Erzeugnisse mehrfach auswählen zum löschen

Die Erzeugnislisten in der Auswertung

Bei den Auswertungen kann die Ceckbox für das Einbeziehen der Erzeugnislisten als zusätzlicher Filter erstmalig über die Menüoption „Elemente anzeigen“ eingeblendet werden.
Wenn dieser Filter gesetzt wird, dann werden zusätzlich zum Haupterzeugnis der Reklamation auch die Erzeugnislisten aus Batch-Reklamationen für die Auswertung herangezogen.

Filter einblenden
Erzeugnisliste in Auswertungen berücksichtigen
PDAP Top-Auswertung
Top-Auswertung im Kennzahlenranking

Die Fehlerursachen aus der Kategorisierung des Ursachenbaums sind in PDAP über eine eigene Reportvorlage in der Auswertung nach der Anzahl der Reklamationen auswertbar. Hierbei können ganz normal die Filter aus dem Suchformular genutzt werden, um die Ergebnismenge vorab, z.B. nach bestimmten Kunden einzuschränken. Beim Start des Reports werden die auszuwertende Top-Anzahl und bei Bedarf eine Vorgabe für den Ursachencode abgefragt, um den Bericht neben den eingestellten Filterbedingungen entsprechend einzuschränken.

Die Auswertung erfolgt in PDAP im Reklamationsmanagement unter „Reklamationen – Reklamationen auswerten – Anzahl – Liste“ mittels der Berichtsvorlage für die Top-Auswertung der Ursachencodes.

Top-Auswertung der Ursachencodes

Z.B. filterbar nach Kunden

Auswertungsfilter für Kunden

Bei Aufruf werden die Top-Anzahl, sowohl bei Bedarf eine Vorgabe für den Ursachencode vorgegeben.

Ursachencode Top-Vorgaben

Die Bericht zeigt in der oberen Hälfte ein Balkendiagramm, nach der Anzahl des Auftretens sortiert, mit einer fortlaufenden Nummer an.
Diese Nummer wird in der darunterliegenden Tabelle als Referenz für die Ausgabe weiterer Details verwendet.

Top-Auswertungsbericht der Ursachencodes

Die Datenbankprozedur können PDAP-Administratoren über den Menüpunkt „Tools – Datenbank – Skripte einspielen“ in die Datenbank einfügen. Die Reportvorlage wird wie oben dargestellt über den Menüpunkt „Importieren“ auf eine neue Version der Formularverwaltung importiert.

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2016/03/sp_PDAP7_5_TopRekFUrsachenCodes.sql

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2016/03/Top_Auswertung_der_Ursachencodes.QR2

Reklamationen in PDAP bearbeiten und den Workflow kennzeichnen
Reklamationen in PDAP bearbeiten und den Workflow kennzeichnen

Mit PDAP können Sie entscheiden, wie der Bearbeitungsstatus für neue Reklamationen festgelegt wird.

Bei vielen Kunden gehören die Fehlerdetails zur Pflichterfassung bei Reklamationsvorgängen. Deshalb wechselt der Status von neu angelegten Reklamationen in PDAP standardmäßig erst dann in „Bearbeitung“, wenn ein Reklamationsfehler katalogmäßig erfasst wurde.

Innerhalb der globalen Einstellungen gibt es aber auch einen Parameter, mit dem der Reklamationsabschluss auch ohne die Erfassung von Fehlerdetails erlaubt wurde.

Über den Dialog der Reklamationseinstellungen kann zusätzlich eine Option genutzt werden, dass auch die Bearbeitung der Stammdaten genügt, damit die Reklamationen den Status „Bearbeitung“ annimmt.

Hierdurch kann oft eine bessere Übersichtlichkeit erreicht werden, in Fällen wo z.B. die Liste der unbearbeiteten Reklamationen zur Wareneingangserfassung, regelmäßig für die weitere Bearbeitung gefiltert wird.

Globale Einstellungen für das Reklamationsmanagement und die Fehlerrelrevanz
Reklamationen nach der Stammdatenbearbeitung kennzeichnen

Pareto Summen Auswertung mit PDAP
Pareto Summen Auswertung mit PDAP

Bei der Auswertung der Reklamationsfehler mit der Fehlersammelkarte können auch Pareto- und Tortendiagramme darstellt werden, um die Verteilung der Fehler und deren Schwerpunkte besonders deutlich zu visualisieren. Nicht immer ist die Summe der Fehler das anschauliche Kriterium. Oft ist die Anzahl der aufgetretenen Reklamationsvorgänge deutlicher. Gerade wenn hohe Fehlerhäufigkeiten bestimmte Fälle dominieren, kann eine Darstellung nach Vorgängen hilfreicher sein. Die Fehlersammelkarte, sowie Pareto- und Tortendiagramm nutzen dann ebenfalls diese Grundlage. Im Filter der beim Start der Auswertung angeboten wird, gibt es die Option „Auswertung nach Anzahl Reklamationen“. Hier kann eingestellt werden, ob die Fehlersammelkarte, sowie die Visualisierungen nach Fehlersummen oder nach Reklamationsanzahl erfolgten sollen. So kann man jeweils von Fall zu Fall die optimaler Darstellung wählen.

Reklamationsauswertung nach Fehlern
Auswertung nach Anzahl der Reklamationen anstatt nach Fehlern
Reklamationsauswertung in der Fehlersammelkarte nach Reklamationsanzahl
Paretodiagramm nach Reklamationen

Bei der Auswertung der Reklamationskostenliste und der Funktion „Auswertung in Excel“ gibt es neue Spalten.

Nun wird die Liefermenge und die Mengeneinheit in getrennten Spalten ausgegeben. Das gleiche gilt auch für die Ausfälle. Weiterhin ist die Spalte Kommissions-Nr neu hinzugekommen.

„Inspection Streamlined Risk Assessment“

Rückkopplungen zwischen Prozess- und Produktplanung, sowie der laufenden Fertigungsprüfung und Rückmeldungen aus dem Gewährleistungsmanagement in einem konstruktiven Austauschprozess.

Vorteile und Möglichkeiten
• Automatische Herleitung der FMEA zur Prozessbegleitung
• Automatische Risikobetrachtung aller Prüfmerkmale aus der SPC
• Verknüpfung mit 8D-Reporten aus dem Gewährleistungsmanagement
• Risiko Matrix nach Produktgruppen, Produkten oder insgesamt
• Auftreten/Bedeutung (AB), Entdeckung/Bedeutung (EB), Auftreten/Entdeckung (AE)
• Getrennt einstellbare Risikobereiche
• 3D – Risiko Matrix Dashboard mit Gesamtübersicht
• Möglichkeit zur kontinuierlichen automatischen Prozessrisiko-Bewertung
• Einleiten von Maßnahmen bei kritischen Risikobereichen
• Automatischer Reminder beim Erreichen von Warn- und kritischen Risikobereichen

Ausführliche Beschreibung der Funktionsweise anhand mit integrierter Prozessbegleitung:

Die Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit innerhalb einer Woche können in PDAP über eine Vorlage reportet werden. Der genaue Zeitraum wird in Tagen bei Aufruf des Reports über einen Dialog abgefragt. 7 Tage ist dabei der Vorgabewert.
Interessant sind hierbei nicht die Maßnahmen an sich, sondern die Liste der Reklamationen, die in z.B. 7 Tagen fällige Maßnahmen haben, inkl. Maßnahmen deren Termine bereits überschritten wurden.

Die Vorlage kann beim Reklamationsmanagement in die Report Verwaltung importiert werden

Die neue Liste kann direkt über das Reklamationsstammdatenblatt in verwendet werden.
Den Download der Vorlage finden Sie, zusammen mit der notwendigen Datenbankprozedur hier.

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2019/02/Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit.QR2

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2019/02/sp_PDAP7_5_MASS_LISTE.sql

Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit mit Berücksichtigung der Auswertungslisten

Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit können nun auch unter Berücksichtigung der Filter für die Ergebnislisten der Auswertungen angezeigt werden.
Die Reportvorlage Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit (RekAuswListen).QR2 kann dazu nach Liste bei – Anzahl Reklamationen, Reklamationen Laufzeiten, Offene Reklamationen und Seriennummen verwendet werden.

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2019/02/Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit (RekAuswListen).QR2

Für den Reklamationsstamm kann die Vorlage Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit (RekStamm).QR2 verwendet werden.

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2019/02/Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit (RekAuswListen).QR2

Die Auswertung nach Kostenstellen ermöglicht, die Kosten im Reklamationsmanagement feiner zu unterteilen, um beurteilen zu können wie hoch der Beitrag einzelner Unternehmensbereiche zu den Nacharbeits- und Bearbeitungskosten ist. Die Kostenstellen können dazu unter „Reklamationsmanagement | Reklamationskosten“ verschieden eingesetzt werden.

In den Stammdaten der Reklamation kann bei der Kostenerfassung zum Reklamationsfehler, in den Bereichen Bearbeitung und Nacharbeit die Kostenstelle verknüpft werden, um die Grundlage der Auswertung zu schaffen.

In der Suchmaske der Auswertung, können Sie die Kostenstelle als zusätzlichen Filter angeben. Auswirkungen in Form von Änderungen in den Kostensummen, zeigen sich allerdings nur in den Segmenten für Nacharbeit und Bearbeitung. Es sei denn es werden aktuell kumulierte Summen dargestellt, die unter anderem auch diese Bereiche einschließen.