Auswertung mit PDAP

Details sichtbar machen…

in der Reklamationsauswertung

Zu den Summen der Balkengrafik bei der Reklamationsauswertung nach Anzahl, können Sie die Liste der Erzeugnisse, aus denen sich ein Balken zusammensetzt an den Hinweisfähnchen anzeigen lassen. Alternativ können auch die Produktgruppen oder die Reklamationsgründe dargestellt werden. In den Einstellungen wählen Sie dazu zwischen den Darstellungen nach Erzeugnisnummern, Produktgruppen und Reklamationsgründen aus.

Bei Bedarf können über einen zusätzlichen Diagramm-Konfigurationsdialog noch weitere Einstellungen vorgenommen werden, damit z.B. die Hinweisfähnchen eine gute Position bekommen, falls die Texte der Auflistung einmal länger sein sollten.

Reklamationsauswertung nach Anzahl
Reklamationsauswertung nach Anzahl mit Einstellungen
Reklamationsauswertung nach Anzahl mit Erzeugnisliste
Reklamationsauswertung nach Anzahl mit beteiligten Produktgruppen

Reklamationsauswertung nach Anzahl mit Reklamationsgründen
Zusätzliche Diagrammoptionen

Neben Eingriffsgrenzen, Runs und Trends, kann es weitere Anzeichen für systematische Einflüsse auf den Prozess geben.
Für die Middle-Third Bedingung gilt allgemein, dass etwa 2/3 der Punkte innerhalb und etwa 1/3 außerhalb des Bereichs zwischen den Eingriffsgrenzen liegen sollten.
Gründe für eine Verletzung dieser Bedingung können sein:
– falsche Eingriffsgrenzen
– Messwerte verschiedener Fertigungslinien mit unterschiedlicher Prozesslage
– geschönte Werte
– falsch berechnete Werte
In PDAP7 wird eine Verletzung der Middle-Third Bedingung für die jeweils letzten Punkte der Auswertung, in den Regelkarten dargestellt. Hierfür wird dann dieser Bereich farblich gekennzeichnet.

Grundlagen


Bei Berechnung der Middle-Third Bedingung in PDAP7 gilt:
– Die letzten 25 Werte dienen als Berechnungsgrundlage, es müssen also mind. 25 Werte vorhanden sein.
– Gelöschte oder ausgeblendete Stichproben fallen aus der Berechnungsgrundlage heraus.
– Vorrausetzung ist weiter, dass sowohl obere, als auch untere Eingriffsgrenze definiert sind.
– Die Berechung bezieht sich dabei auf die letzten gültigen Eingriffsgrenzen.
– Mind. 40% der Werte müssen innerhalb des mittleren Drittels liegen
– Höchstens 90% der Werte dürfen innerhalb des mittleren Drittels liegen


Einstellmöglichkeiten und Sonderfälle


Für den Fall, dass bei den Prüfprozessen über weite Strecken immer der gleiche Wert eingetragen wird, ergibt sich in den Regelkarten automatisch die Situation, dass eine Verletzung der Middle-Third Bedingung angezeigt wird.

Globale Einstellungen SPC

Es gibt bei den globalen Einstellungen des PDAP7 Systems in der Kategorie SPC einen Parameter über den die Basis für die Berechnung der Middle-Third Bedingung , zwischen 20 und 25 gewählt werden kann. Die Eingabe des Wertes 0 führt bei diesem Parameter dazu, dass diese Bedingung nicht mehr ausgewertet wird.

SPC_PARAM_MIDDLE_THIRD_BASIS
Hier wird die Anzahl der Stichproben angegeben, auf denen die Erkennung von Middle-Thirds in Prozessregelkarten basiert. Mögliche Werte sind 20 und 25. Der Wert 0 schaltet die Auswertung von Middle-Thirds ab.

Bei der Auswertung der Reklamationskostenliste und der Funktion „Auswertung in Excel“ gibt es neue Spalten.

Nun wird die Liefermenge und die Mengeneinheit in getrennten Spalten ausgegeben. Das gleiche gilt auch für die Ausfälle. Weiterhin ist die Spalte Kommissions-Nr neu hinzugekommen.

Die Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit innerhalb einer Woche können in PDAP über eine Vorlage reportet werden. Der genaue Zeitraum wird in Tagen bei Aufruf des Reports über einen Dialog abgefragt. 7 Tage ist dabei der Vorgabewert.
Interessant sind hierbei nicht die Maßnahmen an sich, sondern die Liste der Reklamationen, die in z.B. 7 Tagen fällige Maßnahmen haben, inkl. Maßnahmen deren Termine bereits überschritten wurden.

Die Vorlage kann beim Reklamationsmanagement in die Report Verwaltung importiert werden

Die neue Liste kann direkt über das Reklamationsstammdatenblatt in verwendet werden.
Den Download der Vorlage finden Sie, zusammen mit der notwendigen Datenbankprozedur hier.

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2019/02/Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit.QR2

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2019/02/sp_PDAP7_5_MASS_LISTE.sql

Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit mit Berücksichtigung der Auswertungslisten

Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit können nun auch unter Berücksichtigung der Filter für die Ergebnislisten der Auswertungen angezeigt werden.
Die Reportvorlage Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit (RekAuswListen).QR2 kann dazu nach Liste bei – Anzahl Reklamationen, Reklamationen Laufzeiten, Offene Reklamationen und Seriennummen verwendet werden.

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2019/02/Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit (RekAuswListen).QR2

Für den Reklamationsstamm kann die Vorlage Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit (RekStamm).QR2 verwendet werden.

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2019/02/Reklamationen mit Maßnahmenfälligkeit (RekAuswListen).QR2

Die Auswertung nach Kostenstellen ermöglicht, die Kosten im Reklamationsmanagement feiner zu unterteilen, um beurteilen zu können wie hoch der Beitrag einzelner Unternehmensbereiche zu den Nacharbeits- und Bearbeitungskosten ist. Die Kostenstellen können dazu unter „Reklamationsmanagement | Reklamationskosten“ verschieden eingesetzt werden.

In den Stammdaten der Reklamation kann bei der Kostenerfassung zum Reklamationsfehler, in den Bereichen Bearbeitung und Nacharbeit die Kostenstelle verknüpft werden, um die Grundlage der Auswertung zu schaffen.

In der Suchmaske der Auswertung, können Sie die Kostenstelle als zusätzlichen Filter angeben. Auswirkungen in Form von Änderungen in den Kostensummen, zeigen sich allerdings nur in den Segmenten für Nacharbeit und Bearbeitung. Es sei denn es werden aktuell kumulierte Summen dargestellt, die unter anderem auch diese Bereiche einschließen.