Revisionierung von Indexständen aus dem ERP-System

CAQ und Dokumentenmanagement Hand in Hand beim Reporting

Die Zuweisung bzw. Übernahme der Indexdaten wenn eine Erzeugnisverknüpfung in die Stammdaten eines EMPB zugewiesen ist, erfolgt normalerweise lediglich bei der Zuweisung des Erzeugnisses selbst. Außerdem müssen diese Einträge im EMPB-Stamm noch leer sein. Das hat den Hintergrund, dass man nachträglich die Daten für den EMPB noch individuell anpassen kann.

Sie können aber alternativ über die globalen Einstellungen in der Kategorie „Erstmusterprüfung“ vorgeben, dass die Indexdaten zum EMPB aus dem verknüpften Erzeugnisstamm automatisch aktualisiert werden. So kann man sicherstellen, dass sofern sich die Erzeugnisdaten nachträglich ändern diese Änderungen auch im EMPB gelten. Das ist besonders dann interessant, wenn Sie die Erzeugnisstammdaten führend aus dem ERP-System übernehmen inkl. der Indexstände, diese also nicht innerhalb des CAQ geführt werden. In diesen Fällen entfällt dann der manuelle Kontroll- und Nachpflege Aufwand im Erstmustermodul.

Globale Vorgabe der Einstellung
Verknüpfung bei Revisionierung von Indexständen aus dem ERP-System in der Erstbemusterung
Synchronisation zwischen Erzeugnisstamm und Erstbemusterung
PDAP Sperrfilter gegen Datnsatzänderungen
PDAP Sperrfilter gegen Datnsatzänderungen

Um die Datenpflege zu vereinfachen und eindeutig zu gestallten, gibt es in PDAP verschiedene Methoden zur Unterstützung. Bei vielen Kunden werden die Stammdaten aus einer führenden ERP Lösung übernommen. Dies ist praktisch, da diese Stammdaten so automatisch systemübergreifend einheitlich sind und außerdem Fehler durch redundante Datenpflege vermieden werden. Außerdem entfällt der zusätzliche Pflegeaufwand im CAQ-System.

In PDAP können die Bearbeitungsmöglichkeiten für Stammdaten aus dem ERP System nun zusätzlich eingeschränkt werden. So kann sichergestellt werden, dass diese Daten nur von der zentralen Stelle, nämlich dem ERP System verändert werden können. Dazu gibt es in den globalen Einstellungen unter der Kategorie System einen neuen Parameter mit verschiedenen Optionen, um sowohl Bearbeitung, Löschen oder Duplizieren von Erzeugnissen aus dem ERP System zu verhindern.
Der Versuch einen Artikel aus dem ERP Import zu duplizieren, zu bearbeiten oder zu löschen wird dann mit einer Fehlermeldung quittiert. Welche der Aktionen verhindert werden, hängt wie geschildert von den gewählten Optionen an dem Parameter ab.

Globale Einstellung zur Sperrung von Stammdaten

STM_EZ_ERP_SPERR_AKTIONEN:

Bearbeitungsmöglichkeiten für Erzeugnisse aus dem ERP System einschränken.
Die einzelnen Einschränkungen können außerdem in einer Auflistung kombiniert werden – z.B. 1,2,3 um sowohl Bearbeitung, Löschen und Duplizieren von Erzeugnissen aus dem ERP System zu verhindern.

0 = Keine Einschränkung für importierte Erzeugnisse (Voreinstellung)
1 = Das Bearbeiten für importierte Erzeugnisse ist nicht erlaubt
2 = Das Löschen für importierte Erzeugnisse ist nicht erlaubt
3 = Das Duplizieren für importierte Erzeugnisse ist nicht erlaubt

Der Versuch einen Artikel aus dem ERP Import zu duplizieren, zu bearbeiten oder zu löschen wird dann mit einer Fehlermeldung quittiert. Welche der Aktionen verhindert werden, hängt wie geschildert von den gewählten Optionen an dem Parameter ab.

Speere gegen die Bearbeitung von Stammdaten aus ERP

Sollen außerdem einzelne Felder nicht bestreitbar sein, kann mit Sperrfiltern gearbeitet werden, die über die Formularanpassungen in den einzelnen Stammdatenformularen eingestellt werden.

Verwendung von Sperrfiltern

Die komplette Beschreibung finden Sie hier.

Ein Beispiel:
Die Erzeugnisnummer sollte im Nachhinein nicht mehr ohne weiteres geändert werden können. Das heißt nur beim Anlegen der Erzeugnisse soll diese bearbeitet werden können, aber nicht mehr nachträglich. In PDAP können Sperrfilter so erweitert werden, dass man dort auch mehrere Bedingungen, durch ein Semikolon getrennt eintragen kann.

Anwendung von Sperrfiltern in einem Stammdatenformular

Ausdruck:
EZ_NR,EZ_NR_INDEX:EZ_IMPORT_FROM=S

Erklärung:
Der Ausdruck bedeutet, dass eine Änderung der Felder Erzeugnisnummer und Erzeugnisnummerindex nicht möglich ist, wenn das Erzeugnis über das ERP System importiert wurde (gekennzeichnet durch die Bedingung EZ_IMPORT_FROM=S). Mehrere Sperrfilterausdrücke können durch Semikolon getrennt angegeben werden.