PDAP bearbeiten und den Workflow kennzeichnen

Um Ihnen regelmäßige Routine Eingaben zu erleichtern, kann sich eine schnelle Import Lösung über die Zwischenablage anbieten.

Hiermit könnte z.B. eine regelmäßig benötigte Excel Tabelle für prüfpflichtige Wareneingänge, ohne Abtippen in das System übernommen werden. 

Eine solche Lösung lässt sich in PDAP ohne hohe Projektkosten umsetzen.

In den PDAP-Modulen erscheinen bei Bedarf dann Menüpunkte mit denen Excel-Tabellen über die Zwischenablage importiert werden können.

Man markiert dazu einfach die gewünschte Tabelle, z.B. eine Avisierungsliste in Excel und kopiert diese anschließend in die Zwischenablage. Dann ruft man in PDAP den Menüpunkt „Import aus Zwischenablage“ aus dem WE-Modul heraus auf.

Die Logik die dahintersteht, also wie in PDAP aus dem Tabelleninhalt die Wareneinangangsdatensätze und Prüfaufträge gebildet werden, wird vom PDAP Team für Sie per individueller Prozedur in einem Datenbankprojekt umgesetzt. Die Lösung wird damit Bestandteil Ihres PDAP Systems. Wir beraten Sie gerne, wie sich Ihre Anwendungsfälle umsetzen lassen. Sprechen Sie uns einfach an.

Das folgende Beispiel beschreibt den Ablauf

( In der Datenbank muss die Prozedur sp_PDAP7_5_TfrmWE_AnzeigenClipboardImport angelegt sein, damit der Menüpunkt erscheint )

Öffnen Sie in Excel die gewünschte Tabelle

Klicken Sie in die Tabelle
Drücken STRG + A, um die gesamte Tabelle auszuwählen
Drücken STRG + C, um den Tabelleninhalt in die Zwischenablage zu kopieren

WE-Auftragsimport aus einer Excel Tabelle

Öffnen Sie in PDAP, im Formular „Wareneingang – Suchen“ das lokale Menü und wählen den Menüpunkt „Import aus Zwischenablage“.

Import aus der Zwischenablage

Die Prozedur in der Datenbank hat die folgende Signatur:

CREATE PROCEDURE sp_PDAP7_5_TfrmWE_AnzeigenClipboardImport
(
@ID int,
@FILE varchar(max),
@FILE_NAME varchar(250),
@MA_ID int
)
AS
BEGIN
SET NOCOUNT ON;
— Umsetzung der Logik
RAISERROR(‚|Daten aus der Zwischenablage wurden importiert|INFO‘,16,1)
END — end of procedure


Auswertung mit PDAP

In dem Ranking Bericht können Sie die Top Fehler nach Ursachencodes darstellen. Ausgehend von der Auswertung der Reklamationsanzahl nach Listendarstellung, kommen alle dort eingestellten Filter zur Anwendung – z.B. für den Zeitraum oder die Einschränkung auf bestimmte, Artikel, Kunden oder Lieferanten.

Listenauswertung nach Anzahl der Reklamationen

Bei der Berichterstellung wird die Vorlage – Top-Auswertung der Ursachencodes verwendet. Diese finden Sie unten auf dieser Seite zum Download. ( Ebenso die notwendige Datenbankprozedur für de Aufbereitung der Daten.)

Auswertung der Fehler nach Ursachencodes

Beim Start des Berichts erscheint ein Dialog, der nach der Top-Anzahl fragt die berücksichtigt werden soll – hierdurch wird bestimmt wie viele Fehler in dem Ranking aufgeführt werden, also z.B. Top 10 oder Top 5. Außerdem kann eine Einschränkung nach dem Ursachencodes vorgeben werden also z.B. „P“, um speziell die prozessbezogenen Ursachen auszuwerten. Wird die Angabe ausgelassen, werden hingegen alle Fehlercodes in dem Ranking berücksichtigt.

Die Auswertung zeigt dann das Balkendiagramm nach Pareto an. Das beutetet, es werden von links nach rechts absteigend die größten Fehleraufkommen aufgeführt. Jeder Balken hat eine fortlaufende Nummer, die als Referenz in der unter dem Diagramm darstellten Tabellen referenziert wird und die Details zu dem Balken anzeigt. Dazu gehören die betroffene Fehlerbeschreibungen, sowie die aufgetretene Anzahl, die der Höhe des Balkens entspricht und die enthaltenen Ursachenbeschreibungen.

Parameter für die Auswertung
Top Auswertungsbericht

Downloads: https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2016/03/PDAP7_5_TopRekFUrsachenCodes.sql

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2016/03/Top-Auswertung_Ursachencodes.QR2

Auswertung mit PDAP
Analyse und Auswertung mit PDAP

Bisher wurde bei der Auswertung nach Anzahl der Reklamationen, bei der Fehleranzahl immer die eingetragene reklamierte Menge ausgegeben. Sofern der ppm-Filter gesetzt wurde, wurden zwar nur die Reklamationen berücksichtigt, zu denen ppm-Fehler gekennzeichnet worden sind. Allerdings wurde auch hier nur die reklamierte Menge ausgewertet. Nun kann die Auswertung durch 2 Filter flexibel gestaltet werden. Mit dem Filter „Fehleranzahl“, kann im Balkendiagramm, der Bezug von der reklamierten Menge auf die Fehleranzahl gelegt werden, wobei bei Bedarf durch den Filter „ppm-Fehleranzahl“ auch alleine die ppm-relevanten Fehlermengen zur Darstellung kommen können. Die Listendarstellung fügt außerdem als weiter Spalte, neben der reklamierten Menge auch die Fehlranzahl in die Tabelle mit ein. Diese orientiert sich dann, basierend auf dem Filter, an der gesamten Fehleranzahl oder nur an der ppm bezogenen Anzahl.

Die folgenden Abschnitte zeigen die Zusammenhänge anhand von Beispielen.

Einblenden der Option für die Auswertung Anzahl als Anzahl der ppm-gekennzeichneten Fehler anstelle reklamierter Menge

Einblenden des Filters über das lokalen Menü und den Punkt „Elemente einblenden“

Filter für den Bezug auf die Fehleranzahl aktivieren

Nachdem die Einstellung „Fehleranzahl“ als Filter zur Verfügung steht, ergeben sich die folgenden Auswertungsmöglichkeiten die hier am Beispiel darstellt sind.

Auswertung Anzahl der Reklamationen

Die Auswertung nach der Anzahl der Reklamationen im Diagramm ohne die Filter ppm-Auswahl oder Fehleranzahl zeigt die Anzahl der Reklamationsmenge aus den Stammdaten der Reklamationen an. Die Liste, die sich per Doppelklick auf einen Balken dazu öffnen lässt, zeigt zusätzlich zur Spalte mit den reklamierten Mengen, die Spalte mit der Summe aus den Reklamationsfehlern an.

Auswertung der Anzahl der Reklamationen ohne Berücksichtigung von ppm oder Fehleranzahl


Die Balkenhöhe zeigt die reklamierten Mengen, in den Listen werden reklamierte Menge und Fehleranzahl angezeigt.

Auswertung Anzahl der Reklamationen mit ppm-Ausfall

Wird die ppm-Kennzeichnung als Filter gesetzt, werden nur die Reklamationen berücksichtigt, die Fehler mit ppm-Kennzeichnung beinhalten.

ppm-Kennzeichnung als Filter der Auswertung

Auswertung Anzahl der Reklamationsfehler

Wenn der Filter nach Fehleranzahl gesetzt wird, wird die Referenz auf die Fehleranzahl, für die Balkenhöhe gesetzt. Bei Aufruf der zu einem Balken gehörenden Liste der Reklamationen (per Doppelklick auf einen Balken) zeigt die Tabelle die Fehleranzahl in einer eigenen Spalte neben der reklamierten Menge an. Die Fehleranzahl berücksichtigt alle Reklamationsfehler, egal ob ppm-gekennzeichnet oder nicht.

Auswertung der Fehleranzahl in Diagramm und Liste

Auswertung Anzahl der Reklamationsfehler mit ppm-Ausfall

Im Diagramm wird bei zusätzlich gesetztem ppm-Filter für die Referenz auf die Fehleranzahl, die Balkenhöhe nur aus der Summe der Reklamationsfehler errechnet, die eine ppm-Kennzeichnung haben. Bei Aufruf der zu einem Balken gehörenden Liste der Reklamationen per Doppelklick auf einen Balken, zeigt die Tabelle die Fehleranzahl aus den ppm-Kennzeichnungen l in einer eigenen Spalte neben der reklamierten Menge an. Die Fehleranzahl berücksichtigt nur Reklamationsfehler, die ppm-gekennzeichnet sind.

Auswertung der Fehleranzahl mit ppm-Relevanz

Auswertung welche Fehler ohne Auftretenswahrscheinlichkeit doch aufgetreten sind.

Auswertung mit PDAP
Analyse und Auswertung mit PDAP

Normalerweise besteht ein Risiko nur dann, wenn ein Fehler auch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auftreten kann. Wenn solche Einschätzungen im Rahmen der FMEA getroffen werden und Fehler mit keiner oder gering bewerteter Auftretenswahrscheinlichkeit dann doch auftreten, dann sind dies Anzeichen, dass die FMEA angepasst werden sollte.
Um diese Anzeichen zu erkennen, gibt es in PDAP nun einen Auswertungsbericht der genau diesen Zusammenhang im System darstellt.

Dazu werden die Fehlerzuordnungen zu den Erzeugnissen in der FMEA analysiert und den Fehlerhäufigkeiten aus dem Reklamationsmanagement und der Prozessbegleitung gegenübergestellt. Aufbereitet wird die Auswertung in einem Bericht, innerhalb des FMEA-Moduls.

Die Auswertung selber erscheint dann als zwei geteilter Bericht. In der oberen Hälfte zeigen gestapelte Balken die Fehleranzahl in den Bereichen messende Prüfung, attributive Prüfung und Reklamationsfehler an. Die Reihenfolge der Balken in dem Diagramm folgt der Sortierung nach der größten Gesamtfehleranzahl von links nach rechts. Die Nummerierung der Balken an der X-Achse korrespondiert mit der Nummerierung unter dem Diagramm in der angefügten Tabelle. In dieser werden die weiteren Details aufgeschlüsselt. Dazu gehören von links nach rechts in den Spalten zunächst einmal das betroffene Erzeugnis, dann die FMEA und deren Funktion mit dem hinterlegten Fehlermerkmal und der getroffenen A-Einschätzung. Dazu folgt die Gegenüberstellung der tatsächlich aufgetretenen Fehler, als Gesamtanzahl. In weiteren Spalten nochmal aufgeschlüsselt die Bereiche der gemessenen und attributiven Prüfung aus der Fehlersammelkartenerfassung, sowie abschließend dem Reklamationsmanagement.

Für den Zeitraum können sowohl Jahreszahlen, als auch vollständige Angaben nach dem deutschen Datumsformat TT.MM.JJJJ gemacht werden. Wird der „bis“ Parameter freigelassen, wird automatisch bis inkl. des aktuellen Jahres ausgewertet. Wird auch der „von“ Parameter ausgelassen, werden automatisch die letzten 10 Jahre ausgewertet.

Fehler-Auftretens-Korrelation

Im Folgenden werden einige Daten aus der obigen Darstellung mit ihrem jeweiligen Systembezug gezeigt

Bewertung der Auftretenswahrscheinlichkeit in der FMEA am Beispiel von Dellen

FMEA-Auftretensbewertung

Tatsächliches Auftreten von Dellen innerhalb des Reklamationsmanagements.

Reklamationsfehler

Auftreten eines messbaren Merkmals in der Prozessbegleitung, innerhalb der Regeldaten.

Auswertung von Regeldaten

Auftreten der Spezifikationsverletzung

Anzeige der Spezifikationsverletzer in den Einzelwerten

Fehlende Einschätzung in der FMEA zu diesem Merkmal beim Auftreten

Fehlende Einschätzung in der FMEA zu diesem Merkmal beim Auftreten

Aufruf des Korrelationsberichts im PDAP-FMEA Modul

Starten des Berichts über die Formularverwaltung in der FMEA.

Bericht starten

Beim Starten des Berichts wird im ersten Parameter der Wert für die Auftretenswahrscheinlichkeit A abgefragt. Die Angabe kann zwischen 0 und 10 liegen. Demzufolge werden dann nur FMEA berücksichtigt die A-Einschätzungen kleiner oder gleich dem angegebenen Wert beinhalten. So können hoch bewertete Wahrscheinlichkeiten von vornherein ausgeschlossen werden.

Im weiteren Dialog wird der zu betrachtende Zeitraum gewählt. Wird hier keine Angabe getätigt, werden automatisch die letzten 10 Jahre betrachtet. Ansonsten kann hier eine Jahreszahl oder eine vollständige Datumsangabe nach dem deutschen Länderformat eintragen werden.

Fehlende Plausibilität in den Beurteilungen zur Auftretenswahrscheinlichkeit in der FMEA aufdecken

Downloads

Report Vorlage für das FMEA-Modul und Datenbank Prozedur.

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2016/03/sp_PDAP7_5_FMEA_FehlerAuftretenskorrelation.sql

(Das Format der SQL-Datei ist für die Ausführung im SQL Server Management Studio vorbereitet)

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2016/03/PDAP7_5_Fehler_Auftretens_Korrelation.QR2

PDAP Listenpflege
PDAP Listenpflege

Laut allgemeinen Richtlinien soll jede Reklamation genau ein Erzeugnis enthalten. In der Praxis werden aber häufiger davon abweichend auch mehrere Erzeugnisse mit einem Reklamationsvorgang abgewickelt. Im PDAP7 Reklamationsmanagement gibt es dazu die Möglichkeit neben dem bestehen Erzeugnis-Eintrag (Haupteintrag zur Lieferung z.B.), der Reklamation zusätzlich eine Liste mit weiteren Erzeugnissen zuweisen zu können.

Batchreklamationen in PDAP erlauben

Um die Erzeugnisliste erstmalig verwenden zu können, ist dem Einstellungsdialog der Reklamationsverwaltung die Option „Erzeugnisliste zulassen“ zu setzten.

Erzeugnisliste aufrufen

Durch diesen lässt sich die List der zur Reklamation zusätzlich zugewiesenen Erzeugnisse verwalten. Über die Schalterleiste, im oberen rechten Bereich des Formulars lassen sich die Aktionen „Hinzufügen von Erzeugnissen, Aufruf der Stammdaten des Erzeugnisses zur aktuell selektierten Zeile, Löschen der Erzeugnisverbindung“ ausführen. Die Schalter sind allerdings nur dann aktiv, wenn sich die zugrundeliegende Reklamation im Bearbeitungsmodus befindet.

Erzeugnisliste pflegen

Sofern Sie eine Reklamation duplizieren (gilt auch für alle weiteren Duplikate, für den Fall dass die Einstellung für Mehrfachduplikationen bei den Reklamationseinstellungen gesetzt wurde), wir die Liste der zugewiesenen Erzeugnisse ebenfalls hierbei berücksichtigt. Sollten Sie dies nicht wünschen, rufen Sie die Liste anschließend aus der neu erstellten Reklamation auf, betätigen dann die Tastenkombination STRG+A, um alle Datensätze auszuwählen, Anschließend können Sie entweder den Schalter zum Entfernen klicken oder alternativ die Taste STRG+ENTF betätigen. Auf diese Weise können Sie die Liste am schnellsten leeren.

Erzeugnisse mehrfach auswählen zum löschen

Die Erzeugnislisten in der Auswertung

Bei den Auswertungen kann die Ceckbox für das Einbeziehen der Erzeugnislisten als zusätzlicher Filter erstmalig über die Menüoption „Elemente anzeigen“ eingeblendet werden.
Wenn dieser Filter gesetzt wird, dann werden zusätzlich zum Haupterzeugnis der Reklamation auch die Erzeugnislisten aus Batch-Reklamationen für die Auswertung herangezogen.

Filter einblenden
Erzeugnisliste in Auswertungen berücksichtigen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und ein Film sagt mehr als tausend Bilder….

Medien in der Prüfplanung

Anstelle der Bemerkungsfenster, die automatisch bei der Prüfung von Merkmalen aus den Prüfanweisungen angezeigt werden, können Sie nun auch Mediendateien zu einer Merkmalsprüfung starten. Diese werden aus dem Anlagenordner der Prüfanweisungen gestartet. Somit können auch Video-Dateien gezeigt werden, die die Prüfverfahren darstellen. Zum Beispiel könnte bei der Prüfung auf Dellen automatisch ein Video mit der Erklärung zur Anwendung des Streifentests gestartet werden.

Auch das Einbinden von zusätzlichen Tools und Addons bei bestimmten Merkmalsanforderungen kann mit relativ überschaubaren Aufwand umgesetzt werden.

Im Folgenden finden Sie den Beispielablauf, wie PDAP zur Prüfanweisung für einen Motortest eine entsprechende Video Datei automatisch starten kann.

Wir zeigen Ihnen gerne mehr auf der Fachtagung am 28. August in den Lübecker Media Docks.
Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie neben einer Anmeldemöglichkeit hier

Anwendung:
Im Rahmen der Prüfplanung können Sie zu den einzelnen Prüfanweisungen jeweils einen Anlagenordner nutzen, in dem Sie wichtige zusätzliche Dokumente und Dateien zu den Prüfvorgängen ablegen können.
(Falls der Anlagen-Button nicht anzeigt wird, ist wahrscheinlich keine entsprechende Anlagen Freigabe bei Ihnen im Netzwerk eingerichtet. Weitere Infos dazu finden Sie unter dem Artikel Anlagenverwaltung.

Erstellen eines Startordners für die Medienanzeige im Prüfauftrag zum Merkmal

In dem Anlangen Ordner der Prüfanweisungen wird der Ordner run erstellt. Die erste Datei die in diesem Ordner von PDAP gefunden wird, wird bei Prüfstart des Merkmals in einem Prüfauftrag von PDAP automatisch aufgerufen.

Prüfplanung für den Motortest

Prüfanweisung mit Anlagenordner und Mediendatei im run-Ordner
Prüfauftrag für den Motortest
Start des Auftrags
Beginn der Prüfung
Bei Prüfung des Merkmals wird die Mediendatei automatisch von PDAP gestartet
Einbinden von Medien bei der Merkmalsprüfung
Anhand dieses Beispiels erscheint automatisch ein Video für die Durchführung der Erkennung von Dellen mit dem Streifentest


Fachbeiträge mit Lösungen aus der Praxis
Fachbeiträge mit Lösungen aus der Praxis

Auch bei attributiven Prüfungen kann nun bei ungültigen Prüfmitteln eine Prüfmittelmeldungen angezeigt werden. Diese erscheint dann beim Starten des Auftrages sofern attributive Fehlermerkmale enthalten sind, die den zugrundeliegenden Prüfanweisungen ungültige Prüfmittel aufweisen. Damit wird sichergestellt, dass auch die attributive Prüfung nicht auf Basis von nicht einsatzfähigen Prüfmitteln erfolgen kann.

Nicht einsatzfähiges Prüfmittel in einer Prüfanweisung
Start des Prüfauftrages verhindert die Prüfung mit mit nicht einsatzfähigen Prüfmitteln
Auch auf die erste Problemstelle wird hingewiesen – hier Überschreitung des Eichtermins
Auch auf die erste Problemstelle wird hingewiesen – hier Überschreitung des Eichtermins

Zum Aktivieren der Funktion, muss in der Datenbank die Prozedur sp_PDAP7_5_TfrmPPM_PruefenStart eingetragen werden, in der der Aufruf sp_PDAP7_5_TfrmPPM_PruefenStartPMV eingetragen ist. Diese Prozedur wird automatisch von PDAP beim Start von Aufträgen für die Prüfung von Gültigkeitsbedingungen ausgeführt. (Die Prozedur sp_PDAP7_5_TfrmPPM_PruefenStartPMV wird auch automatisch mit den aktuellsten PDAP Updates bereitgestellt). Sie können auch das hier anhängliche Skript verwenden, indem Sie es in PDAP als Mitglied der Administratorgruppe, über den Menüpunkt „Tools – Datenbank – Skripte ausführen“ aufrufen.

https://www.pdap.de/wp-content/uploads/2016/03/PDAP7_5_TfrmPPM_PruefenStartPMV_Check_att.sql

Informationen aus der Praxis
Gut zu wissen

In PDAP können Sie auf der Registerseite „Suchliste“ in praktisch allen Datenblättern über den Menüpunkt „Kopieren“ den Listeninhalt in die Zwischenablage kopieren. Das ist besonders nützlich wenn Sie die Daten in Excel als Tabelle mit individuellen Filtern nutzen möchten.

Im nächsten Schritt nach dem Kopieren, können Sie noch per Dialog, die Spaltenauswahl einschränken. Nach dem Klicken auf OK werden dann alle Zeilen aus der Suchliste in die Zwischenablage kopiert. (Sie brauchen auch nicht vorher STRG+A zu drücken, um die Zeilen zu markieren) Öffnen Sie dann Excel und klicken auf die erste Zellen oben links in der Tabelle und fügen dann die Daten mit STRG+V ein.

Um die Daten in Excel besonders bequem weiter verwenden zu können, klicken Sie in Excel anschließend noch direkt auf „Als Tabelle formatieren“. Achten Sie hierbei darauf, dass noch die ganze Tabelle markiert ist. So können Sie in Excel die individuellen Filtermöglichkeiten optimal nutzen.
Im Anschluss noch die Abbildungen dazu aus der Anwendung:

Excel-Export Suchliste Kopieren
Excel-Export Spaltenfilter und Export-Fortschritt
Export in Excel als Tabelle formatieren
Tabelle in Excel filtern
Rückverfolgbarkeit in Prüfaufträgen mit Seriennummern verbessern
Rückverfolgbarkeit in Prüfaufträgen mit Seriennummern verbessern

Sie können beim Prüfen von Aufträgen in PDAP zu jedem Auftrag eine Liste von Seriennummern pflegen. Dies ist z.B. bei Wareneingangsprüfungen interessant, wenn die Lieferanten zusammen mit der Ware eine Liste von Seriennummern mitgeben, die zusammen mit den Prüfergebnissen innerhalb des CAQ-Systems dokumentiert werden.

Pflege der Seriennummern in Prüfaufträgen

Für die Pflege von Seriennummern bei Prüfaufträge gibt es in PDAP zwei Möglichkeiten. Die manuelle Erfassung über einen Dialog bei Start des Prüfauftrages oder der automatische Import aus Word Formularen, die der Lieferant bereits selbst ausfüllen kann und Ihnen zusammen mit der Ware übermittelt.  

Manuelle Eingabe der Seriennummern

Diese Möglichkeit steht out of the box in PDAP bereit. Beim Start eines Prüfauftrages rufen Sie über das Prüfen-Menü den Dialog für die Seriennummern auf und geben die Liste manuell ein.

Start eines Prüfauftrages in PDAP

Eingabe der manuellen Liste der Seriennummern bei Start der Prüfung

Seriennummernliste automatisch aus Word importieren

Per Addon können Sie auch Listen von Seriennummern inkl. Der zugehörigen Aufträge aus einem Word-Formular importierten. In dem Fall können Sie dem Lieferanten die Word-Vorlage zur Verfügung stellten und dieser verwendet sie für die Eingabe der Seriennummern zur Lieferung. Damit entfällt die Aufgabe, die Listen manuell übertragen zu müssen, bei der Prüfung jedes Auftrags in PDAP. Das Word-Dokument kann dazu im Vorfeld in PDAP,  basierend auf der Vorlage, für jeden Artikel individuell aus den Stammdaten erstellt werden. Es erhält von PDAP einen eingebetteten Hyperlink (Q-Link) über den PDAP später, wenn Sie das Dokument vom Lieferanten ausgefüllt zurückerhalten, direkt den passenden Auftrag generiert und die Seriennummern importiert. Damit entfällt also auch das zusätzlichen Anlegen und suchen der zum Dokument passenden Prüfaufträge im CAQ.


Auftrag und Seriennummern aus Word-Dokument per Hyperlink automatisch einlesen lassen

PDAP zeigt den Artikel an und bietet an die Daten aus dem Dokument einzulesen

PDAP zeigt eine Bestätigung an wenn der Auftrag erfolgreich eingelesen wurde

Auswertung von Seriennummern zu Prüfaufträgen

Innerhalb der Prüfauftragsauswertung kann nach den Seriennummern optional gefiltert werden, um zu diesen genau die zugehörigen Aufträge im CAQ-System identifizieren zu können. Für eine diesbezügliche  Auswertung muss in den Filterbedingungen immer zunächst das Erzeugnis bestimmt, damit der Filter für die Seriennummernangabe aktiv wird. Danach können Sie entweder nach vollständigen Seriennummern oder auch nach Teilübereinstimmungen filtern. Z.B. würde die Filtereingabe 00101, alle Aufträge nach diesem Muster, in der Auswertung auflisten:


Angabe der notwendigen Auswertungsfilter für eine Suche nach Seriennummern

Beispiel einer möglichen Ergebnisliste für Seriennummern nach dem Fehlereintrag 00101:

00101-258-441
00101-258-442
00101-258-443
00101-258-444
00101-258-445


Ergebnisse in der Prüfauftragsauswertung

Artikel als PDF-Download:

rollierenden AFG-Prüfung mit Mustern
rollierenden AFG-Prüfung mit Mustern

Bei der rollierenden Auftragsfreigabeprüfung kurz AFG, können Sie in der Prüfplanung Musternummern nach einem vorgegegeben Rythmus verwenden. Die Musternummern werden dann auch in diesem Rhythmus in den Prüfaufträgen bei der Werteerfassung abgefragt bis alle Nummern des Intervalls angegeben sind. Das funktioniert ähnlich wie bei der Nesterprüfung, in der die einzelnen Kavitäten eines Werkzeugs im Prüfauftrag abgefragt werden. Allerdings ist es bei der Musterprüfung so, dass zusätzlich eine automatische Rollierung auf Basis der angegebenen Gesamtzahl an Mustern zusammen mit dem Rhythmus bzw. Intervall angewendet wird. Somit wird automatisch beim Starten des nächsten Auftrages mit der gleichen Auftragsnummer bei gleichem Teil, dann die nächste folgende Muster Nummer als Startwert verwendet.

Tabelle der Musternummern nach festgelegtem rollierendem Rhythmus
Tabelle der Musternummern nach festgelegtem rollierendem Rhythmus

PDAP bietet die rollierende Musterprüfung zur Auftragsfreigabe als Addon zum SPC-Modul an. Die Beschreibung zur Anwendung finden Sie hier als PDF.