Auf der Veranstaltung „Industrie 4.0 — Gestaltung des digitalen Transformationsprozesses in Deutschland und China“

Das PDAP-Team traf sich am Mittwoch den 12. Juli 2017 mit namenhaften Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein und die WTSH GmbH hatten im Rahmen des „D20 Sino-German Digital Leadership Forum“ in das Wissenschaftszentrum Kiel eingeladen, um die deutsche und chinesische Sichtweise zum Thema Digitalisierung zu beleuchten.

Spannend war, dass die Akteure von „Made in China 2025“, wie die in etwa zu unserem Industrie 4.0 vergleichbare Initiative genannt wird, bei uns oft noch nahezu unbekannt sind. Tatsächlich haben diese Unternehmen aber für den asiatischen Raum eine Marktmacht, die sich mit  Microsoft, Google, Amazon und Facebook messen kann oder diese sogar übertreffen.

Sheng Hu, Business Development Director for Alibaba Cloud Germany, stellte in seinem Vortrag “Alibaba Cloud practice for Industry 4.0” einige wirklich beeindruckende Case Studies zu den Geschäftsfeldern seines Unternehmens, sowie der Leistungsfähigkeit der Dienste vor. Ein markantes Beispiel war in dem Zusammenhang mit Sicherheit die Vorstellung des „Singles Day“, einem Rabattschlacht-Event, dass als Online Variante z.B. mit dem Black Friday in den USA vergleichbar ist. Hierbei wurden auf der Verkaufsplattform bis zu 120000 resultierende Transaktionen aus Verkäufen pro Sekunde durchgeführt! Die Beispiele von Alibaba kennzeichnen natürlich das obere Ende der Messlatte, machen aber sehr deutlich welche „Power“ hier mittlerweile im Bereich Big Data und Hyper Scale Data zuverlässig bereitgestellt werden kann.

Xu Yong, Generall Manager Zhejiang Yusei Plat´stics & Mould Co. ltd. berichtete in seinem sehr persönlich gehaltenen Vortrag, wie er nach seinem Studium in Japan vor gut 30 Jahren seine Firma über die Jahrzehnte in China aufgebaut hatte und welche Schwierigkeiten es Anfang der 80er Jahre gerade mit der Einführung von Automatisierungsverfahren in seinem Heimatland gab. Er hatte damals den Wunsch die technischen Kenntnisse, die er bei seinem Japanaufenthalt kennengelernt hatte, auf sein Heimatland zu übertragen – „damals gab es auch kein Alibaba“. Mittlerweile sei die Infrastruktur aber da und die auch in China bereits steigenden Lohnkosten, sorgen im Vergleich zu den sinkenden Kosten in der Robotik, für eine immer stärkere Automatisierung. Allerdings würde man in den nächsten Jahren noch hinter den in diesem Bereich führenden Nationen, zu denen neben Korea und Japan, maßgeblich auch Deutschland gehören, zurückbleiben. Besonders in Bezug auf Deutschland, wurde nach wie vor das tiefgreifende Process Know-How gewürdigt.

In China wird es nach wie vor noch längere Zeit einen großen Anteil an manuellerer und teilautomatisierten Fertigung geben und damit gleichsam einen Bedarf an vernetzten Middletech Lösungsansätzen, die nach und nach zur Verbesserung der Gesamtprozesse beitragen. Beim gemeinsamen Mittagessen mit der chinesischen Delegation, wurden dann noch die vielen interessanten Gedanken in der angenehmen Atmosphäre des Kieler Kaufmanns diskutiert und Ideen für die weiter integrierende Zusammenarbeit ausgelotet. Denn eines wurde klar – es stellt sich nicht mehr die Frage ob man sich eine Engagement mit China leisten kann, sondern vielmehr ob man sich leisten kann diesen Markt in naher Zukunft nicht zu berücksichtigen.

Wie sie Ihre eignen Prozesse in diesem Kontext fit für den digitalen Wandel machen, erfahren Sie auf unseren beiden Fachtagungen in Lübeck und in Wuppertal, zu denen wir Sie herzlich einladen möchten. Das PDAP Team freut sich auf einen anregenden Austausch und viele frische Ansätze bei der gemeinsamen Lösungsentwicklung.

Informationen und Anmeldung für die „Westdeutsche Fachtagung für die Qualitätssicherung“ am 14.9.2017 in Wuppertal unter:
http://www.pdap.de/fachtagung-fuer-qualitaetsmanagement-in-westdeutschland-neue-analysen-fuer-prozesslenkung-und-bewertung/

Informationen für die Veranstaltung „Produzieren für Morgen – Digitale Chancen in der QS – 12. Norddeutsche Fachtagung für die Qualitätssicherung“ am 21.9.2017 in Lübeck unter:
http://www.pdap.de/fachtagung-digitale-prozesse-in-norddeutschland-2017/

 

Ihr PDAP-Team

Produzieren für Morgen – Digitale Chancen in der QS –
12. Norddeutsche Fachtagung für die Qualitätssicherung

Datum: 21. September 2017 / 10 – 17 Uhr
Ort: media docks, Willy-Brandt-Allee 31a, 23554 Lübeck

Bereits seit 2005 treffen sich einmal im Jahr Fachleute aus dem ganzen Bundesgebiet zur Norddeutschen Fachtagung für die Qualitätssicherung in der Hansestadt Lübeck. In diesem Jahr wird die 12. Norddeutsche Fachtagung in Kooperation mit der IHK zu Lübeck und dem Bezirksverein des VDI innerhalb der Netzwerk-Veranstaltung „Produzieren für Morgen“ stattfinden.

Eine bessere inhaltliche und thematische Verbindung ist kaum denkbar, ist doch ein modernes Qualitätsmanagement längst ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Geschäftsprozesse.

Das Konzept der Veranstaltung folgt der erfolgreichen Themenvielfallt der vergangenen Jahre. Referenten aus der Praxis vermitteln in kurzweiligen Vorträgen neues Wissen, das Lösungsansätze aufzeigt und direkt angewendet werden kann. So erhalten die Teilnehmer frische Impulse für die eigenen Prozesse und können im Austausch mit Berufskollegen neue Perspektiven und Chancen für die Qualitätssicherung entwickeln.

Der Themenschwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der „Digitalen Transformation der Prozesse“ und auf kommende Anforderungen in Richtung Industrie 4.0.

Anmeldung zur Veranstaltung

Ihre kostenpflichtige Anmeldung zur der Veranstaltung erfolgt über den Veranstaltungs-Service der IHK zu Lübeck. Bitte nutzen Sie hierzu den nachfolgenden Link:
https://www.ihk-schleswig-holstein.de/System/veranstaltungssuche

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine interessante Veranstaltung!

Automatische Umsetzung von Normenforderungen

  • Neue Chancen im Kontext der Systeme
  • Prozesse ganzheitlich beherrschen und mit Kennzahlen bewerten
  • „Nichts mehr vergessen können“ durch Datenalarme und Reminder
  • „Go Smarter on any Device“ neue Ansätze mit App & Co

Hier über die Inhalte informieren  …

Wir möchten uns zusammen mit unserem Projektpartners IPH (dem Institut für integrierte Produktion Hannover) für Ihre Mitarbeit bei dem Forschungsprojekt QuSys herzlich bedanken. Hierbei ging es um die Entwicklung eines Qualitätssystems zur inhaltlichen Bewertung von 8D-Reports. Die sehr guten Ergebnisse, die während der Projektlaufzeit entstanden sind, haben wir Ihnen zu einem großen Teil zu verdanken.

Abschließend möchten wir Sie gerne noch einmal um Ihre Mitarbeit bitten. Zum Abrunden des Projekts und zu allgemeinen Forschungszwecken gibt es eine Umfrage für deren Beantwortung wir um etwa 10 Minuten Ihrerer Zeit bitten möchten.

Sie finden die Umfrage hier: 8D-Umfrage

Mit Hilfe dieser Umfrage soll die Nutzung der 8D-Methode und die Qualität von 8D-Reports im Falle einer Reklamation erfasst und analysiert werden. Ihre Angaben werden anonymisiert gespeichert und dienen allgemeinen Forschungszwecken. Und letztlich helfen Sie damit auch uns, PDAP7.5 wieder ein Stück besser zu machen.
PDAP7.5 ist  CAQ-Systempartner und eröffnete aufgrund seines ganzheitlichen Integrationsstandards, sowie seiner flexiblen Möglichkeiten zur Dokumentensteuerung wertvolle Möglichkeiten für den Praxistransfer. Beispielsweise konnte die VDA-QMC 8D Report – Word Vorlage direkt für die unternehmensübergreifenden Lenkung des 8D-Prozesses genutzt werden. Die flexible Webservice- basierte Kopplung der Metriken aus dem QuSys Demonstrator, eröffnet dem Projekt außerdem ein Sprungbrett für den praktischen Einsatz und die Integration in das Tagesgeschäft der verantwortlichen QM-Abteilungen. Bei Interesse wenden Sie sich für weitere Informationen gerne an uns. Wir stellen auch gerne den Kontakt mit Projektverantwortlichen des IPH her.

CAQ Trends – Anforderungen der Industrie 4.0 im QM umsetzen…

Die natürliche Entwicklung aller Systeme geht hin zu immer leistungsfähigeren Komponenten. Viele der eingesetzten Automaten, Maschinen und Prüfgeräte verfügen mittlerweile wie selbstverständlich, entweder über eigene Datenspeicher oder binden gleich eine eigene Datenbank auf dem zentralen SQL Server ein. Diese Datenspeicher gehen mit leistungsstarken Schnittstellen einher, die in vielen Fällen bereits einen Datenaustausch nahezu in Echtzeit ermöglichen. An anderer Stelle ist mindestens ein halbautomatischer Datenaustausch in Form von Protokolldateien im CSV oder Excel Format üblich. Die hierbei entstehenden Datenmengen werden dann im Industrie 4.0 Kontext als Big Data bezeichnet. Auch PC’s und Smart-Mobile Geräte tragen in diesem Scenario mehr und mehr als Datenlieferanten zu einer ganzheitlich, integrierten „Data Awareness“ bei.

Das bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass Unternehmen sich ihrer Daten noch bewusster werden und diese, unterstützt durch entsprechende Analyse Tools, aktiv für die Entscheidungsfindung einbeziehen.

Hierbei erreichen die Unternehmen mit dem größeren Datenbewustsein nach und nach immer mehr Wettbewerbsvorteile. Das sich hier ein riesiger Trend abzeichnet, erkennt man mittlerweile selbst an der täglichen Fernsehwerbung, in der auch schon diese Themen auftauchen.

Ganz gleich in welchem Maße man bereits heute von dieser Entwicklung im eigenen Unternehmen betroffen ist, so ergibt sich hieraus doch eine wichtige Anforderung für die Investitionslenkung, die Sie heute schon an die neuen Systeme stellen sollten. Egal welche funktionalen Anforderungen an Lösungen, wie z.B. CAQ-Systeme zu stellen sind, so sollte deren Architektur grundsätzlich alle Möglichkeiten zur Integration in ganzheitlich, vernetzte Systemlandschaften offenhalten. So haben Sie die Sicherheit, dass ihre etablierten Systeme auch in 5 Jahren technisch weiterhin gut aufgestellt sind, wenn Industrie 4.0 für Sie relevant wird.

PDAP7.5 verfolgt bei seinen Entwicklungsstrategien genau diese Richtung.

Übrigens – ein weiterer oft wenig beachteter Aspekt ist, dass auch die Human Resources, sprich wir Menschen, unseren Platz in der neuen Industrie 4.0 Welt finden wollen.

Unter dem Stichwort „Tippen Sie noch oder connecten Sie schon ..“ berichteten wir bereits über verschiedene Möglichkeiten, die wir schon heute mit PDAP7.5 in diese Richtung gestalten.

Die 11. Norddeutsche Fachtagung für die Qualitätssicherung fand in diesem Jahr am 15.09.2016 in den Lübecker Media Docks statt.

Das die Veränderungen der sog. 4. Industriellen Revolution letztlich viel umfassender sein werden als lediglich die Fertigung zu betreffen, zog sich wie ein roter Faden durch die Vorträge der Veranstaltung. Die Arbeitswelt, sowie unser gesamtes Miteinander sind bereits heute von den gewaltigen Möglichkeiten von Smart und Mobile beflügelt.

Die Systeme in die heute investiert wird, sollten neben den rein funktionellen Anforderungen zunehmend ganzheitlich integrierbar sein. In den Praxisvorträgen wurde deutlich dass das CAQ System durch seine weitreichende Plattformintegration hier den investitionssicheren Weg für die nächsten Jahre geht.

Ansonsten lag der Themenschwerpunkt klar beim Prozess Gedanken. In den verschiedenen Beiträgen wurde erörtert, wie sich insbesondere der Bereich QM an den kommenden Anforderungen in Richtung Industrie 4.0 neu aufstellen und Chancen frühzeitig nutzen kann. Als wichtige Voraussetzung wurde dabei die Digitalisierung aller Geschäftsprozesse innerhalb einer vernetzten und integrierten Infrastruktur erkannt.
Bei den Vorträgen wurde anhand von Beispielen aus der Systempraxis aufgezeigt, wie sich die Bereiche ERP, Dokumentenmanagement und CAQ-System mit PDAP7.5 ganzheitlich integrieren lassen. Veranstalter der Fachtagung war das Unternehmen JessenLenz GmbH.

Alle Vortragsinhalte und weiteren Informationen, stehen hier als geschütztes Download-Paket für die Teilnehmer  zur Verfügung: ft1602_vortraege.zip

Die Agenda der Themen finden Sie hier: PDAP7_Agenda_ft1602